Kinder der Zeit und die Kunst der Kooperation – In welchem Rahmen sich Coworking bewegt

Coworking: Teil einer langen Geschichte kooperativer Organisationsformen

„Coworking“ ist ein Kind des digitalen Zeitalters und eine Organisationsform der selbständigen Kreativen. Wie „Cohousing“ für eine wachsende Anzahl an Ein-Personen-Haushalten bildet „Coworking“ zum Individualismus des Alleine-zu-Recht-Kommens ein ausgleichendes Gegenstück. Denn in den meisten Lebens- und Arbeitslagen braucht es nicht nur individuelle Energie und Einzelinitiative, sondern auch Kooperation und Gemeinschaft.

Die Aktualität neuer Kooperationsmodelle findet ihren Ausdruck in unterschiedlicher Form. Unter der Formel der „Kooperation der Kleinen“ arbeiten seit Jahren Unternehmen in Handwerk, Gewerbe und Landwirtschaft für gemeinsame Aufgaben (Erzeugung, Vermarktung, Qualifizierung etc.) zusammen. BürgerInnen bilden lokale Kooperationen zur Versorgung mit erneuerbaren Energien. In Städten entstehen gemeinschaftsorientierte Wohnprojekte oder Gemeinschaftsgärten. Und dann gibt es eben auch das altgediente „Genossenschaftswesen“ als zwar bedeutenden, aber oft zu wenig wahrgenommenen Sektor. IBereich der sogenannten kreativen Branchen gibt es Kooperationsmodelle bereits seit Längerem. Dazu zählen zum Beispiel die Revitalisierung ehemaliger gewerblicher Standorte wie zum Beispiel der ehemaligen Maschinenfabrik BBK 600 im Salzburger Stadtteil Schallmoos durch eine Gemeinschaft aus Forschungs- und Beratungseinrichtungen, Architekten und Werbeunternehmen Ende der 1980er Jahre. Dazu zählen die vielen „Bürogemeinschaften“ oder „Gemeinschaftsateliers“, in welcher Selbständige seit den 1990er Jahren gemeinschaftliche Strukturen für ihre Tätigkeiten schafften.

Coworking und andere gemeinschaftsorientierte Projekte bewegen sich im Kontext einer langen Geschichte kooperativer Organisationsformen: Seien es die Modelle des sogenannten utopischen Sozialismus, aus dessen Geist zum Beispiel die wirtschaftlich erfolgreiche Kibbuz-Bewegung in Israel entstand. Sei es das moderne Genossenschaftswesen. Oder die Alternativ- und Selbstverwaltungsbewegung der 1970er und 1980er Jahre, die unter anderem auch die Wurzeln für gemeinschaftliche Wohnprojekte bildet, wie z.B. für die Sargfabrik in Wien.

(fortsetzung / der gesamte artikel ist im buch siehe unten nachzulesen)

den gesamten artikel gibt es im buch

dowhatyoulove buch cover

„Do what you love“ – the coworking guide to the galaxy
von Romy Sigl und Romana Hasenöhrl
zu lesen.

Erhältlich auf http://www.COWORKINGSALZBURG.com
ISBN 978-3-200-05115-7

 

 

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