Historiker Volker Weiß spricht in Salzburg über die neue Rechte in Europa

DIE AUTORITÄRE REVOLTE DER UNTERGANG DES ABENDLANDES  UND DIE NEUE RECHTE EUROPAS VOLKER WEISS – Do, 18. 10. 2018, 19.00 Uhr NAWI/Universität Salzburg

Am 18. Oktober 19.00 Uhr lädt die Plattform Menschenrechte Salzburg in der NAWI der Universität Salzburg (HS 402, Hellbrunnerstr. 34) zur Veranstaltung „Die Autoritäre Revolte. Der Untergang des Abendlandes und die neue Rechte in Europa“ mit dem Referenten Volker Weiß, Historiker und Publizist aus Hamburg, ein. Die Veranstaltung ist Teil einer Veranstaltungs- und Publikationsreihe anlässlich des 70-Jährigen Jubiläums der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte.

Als Mitglied des Koordinationsteams der Plattform Menschenrechte Salzburg und als Organisator und Moderator dieses Abends lade ich herzlich dazu ein.

Warum diese Veranstaltung?
Menschenrechte und pluralistische Demokratie sind nicht selbstverständlich. Krisen, Verunsicherung und Ängste in unserer Gesellschaft sind der fruchtbare Boden dafür, dass autoritäre Weltanschauungen, dass Vorstellungen der vermeintlichen Geborgenheit von „eigener“ Kultur und Tradition, von Volk und Nation oder von der „wahren“ Religion an Boden gewinnen. Diese Vorstellungen richten sich gegen die Ungewissheiten der modernen Welt, gegen die Idee universeller Werte – und gegen individuelle Grund- und Menschenrechte.

Die neue Rechte in Europa ist keine Randerscheinung mit SpringerstiefelÄsthetik. Sie hat sich im Parteiensystem etabliert. Ihre Denkweisen und Diskurse erreichen die Mitte der Gesellschaft.

Dass die neue Rechte nicht neu, sondern alt ist. Dass diese sehr strategisch agiert, mit inzwischen offenen Angriffen auf demokratische und zivilgesellschaftliche Institutionen und dem Versuch, das Feld der Öffentlichkeit zu beherrschen. Dass die neue Rechte international vernetzt ist: Davon erzählt der Historiker und Autor Volker Weiß in seinen vielbeachteten Publikationen.

Im Mittelpunkt seines Vortrages stehen die Geschichte, aber vor allem die Aktualität der neuen Rechten, besonders ihr Diskurs gegen Demokratie und Menschenrechte. Er betont die Notwendigkeit, diese Diskurse und Strategien wahrzunehmen und zu erkennen. Wer für die Erhaltung einer offenen und vielfältigen, an Grund- und Menschenrechten orientierten Gesellschaft eintritt, wird sich damit auseinandersetzen müssen.

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